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Hier könnt ihr noch einmal durch einige Artikel, die wir im Internet gefunden haben, Tobi's bisherige Ski- und Fußballkarriere nachvollziehen!
10. Dezember 1997

Kultusminister gibt Staatsempfang für erfolgreiche Teilnehmer an Schulsportwettbewerben und verdiente Persönlichkeiten des Schulsports

Knapp 200 erfolgreiche Teilnehmer an den Schulsportwettbewerben im Jahr 1997 und verdiente Persönlichkeiten des Schulsports hat Kultusminister Hans Zehetmair am Mittwoch im Kaisersaal der Residenz empfangen. Wie der Minister mitteilte, habe er außer den Schulmannschaften, die beim Bundeswettbewerb der Schulen JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA einen der ersten drei Plätze belegten, auch die siegreichen Mannschaften des Bodenseeschulcups für Hauptschulen in Dornbirn, des neu geschaffenen Rhein-Main-Donau-Cups für Hauptschulen in Koblenz und der Internationalen Schulsportwettkämpfe in Garmisch-Partenkirchen und Bütgenbach in Belgien eingeladen. Die stolze Bilanz der bayerischen Mannschaften bei diesen Wettbewerben auf nationaler und internationaler Ebene weise insgesamt sieben erste Plätze, sechs zweite und sechs dritte Plätze aus. Hervorragend abgeschnitten hätten auch die bayerischen Einzelathleten bei den Alpen-Adria-Winterspielen, die insgesamt zwölf erste, elf zweite und fünfzehn dritte Plätze erringen konnten. Mit diesem Empfang wolle die Staatsregierung diese herausragenden Leistungen angemessen würdigen, aber auch die Bedeutung sportlicher Betätigung insgesamt unterstreichen.


Folgende Schulmannschaften bzw. Sportler und Sportlerinnen waren 1997 erfolgreich:

- Tobias Schweinsteiger

Oberaudorf, Lkr. Rosenheim, OBB

2. Platz Alpine Kombination

3. Platz Slalom

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Results

Place:   Todtnau (GER)   Discipline:   Slalom
Date:   18.12.1999   Category:   FIS Race
Race codex:   0220   Gender:   M


Rank Bib FIS Code Name Year Nation Total Time FIS Points
1     201082 BENKERT Franz   1978   GER       1:30.70   27.85
2     201422 KOGLER Stefan   1981   GER       1:30.71   27.91
3     400015 OOSTERBAAN Rogier   1978   NED       1:32.10   36.80
4     220083 BAXTER Noel   1981   GBR       1:32.28   37.95
5     220030 GREEN Ross   1978   GBR       1:32.55   39.68
6     201310 KRAUS Martin   1980   GER       1:32.76   41.02
7     50855 SCHMOELZ Markus   1981   AUT       1:33.97   48.76
8     201431 REITER Thomas   1981   GER       1:34.04   49.21
9     201416 HOFFMANN Wolfgang   1981   GER       1:34.52   52.28
10     40255 BRAUER Jonathon   1981   AUS       1:34.53   52.34
11     201439 STEHLE Johannes   1981   GER       1:34.71   53.49
12     201500 SCHWEINSTEIGER Tobias   1982   GER       1:34.80   54.07
13     201514 BECHER Sepp   1982   GER       1:34.84   54.32
14     201533 SCHWER Christoph   1982   GER       1:34.87   54.52
15     201502 SCHNEIDER Florian   1982   GER       1:35.19   56.56

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Internationale Alpine Ski-Meisterschaften des DSV - Herren Abfahrt am 19.03.2002

Ergebnis:

1 Max Rauffer (GER) 01.20.01
2 Manfred Gstatter (AUT) 01.20.48
3 Christian Prassberger (GER) 01.20.66
4 AJ Bear (AUS) 01.20.68
5 Peter Strodl (GER) 01.20.75
6 Ross Green (GBR) 01.21.30
7 Craig Branch (AUS) 01.21.47
8 Florian Schneider (GER) 01.21.71
9 Stephan Keppler (GER) 01.21.87
10 Petr Zahrobsky (CZE) 01.22.55
11 Yasuyuki Takishita (JPN) 01.22.57
12 Tobias Schweinsteiger (GER) 01.22.65
13 Sepp Becher (GER) 01.22.79
13 Thorsten Götze (GER) 01.22.79
15 Markus Maier (AUT) 01.23.19

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22.8.2004
Erste Saisonniederlage für TSV Großbardorf

...
Zu diesem Zeitpunkt saß André Kulke bereits umgezogen auf der Ersatzbank. Der Abwehrmann erwischte einen rabenschwarzen Tag, verschuldete zumindest das 0;2, als er Tobias Schweinsteiger einfach davon ziehen ließ. "Der war einfach schneller", gab der Routinier zu, der jedoch gegen seine Gelbe Karte und den Elfmeter neun Minuten zuvor vehement protestierte. "Das war ein Foul gegen mich. Aber Schweinsteiger hat sich clever fallen lassen", kommentierte Kulke die Szene, die beinahe zum 0:2 geführt hätte. Jedoch auf alle Fälle dazu, dass sich der ansonsten immer solide spielende 33-Jährige vor dem 0:2 nicht so recht an Schweinsteiger ran traute: "Wenn ich da hingehe, dann dezimiere ich uns noch vor der Halbzeit", erklärte Kulke. Zum Tee nahm ihn Dietz dafür aus dem Team, zu groß war doch die Gefahr eines Platzverweises.

"Ismaning ist eine Mannschaft, die das Zeug hat, unter die ersten Fünf der Bayernliga zu kommen",   sprach Dietz dem Gegner großes Potenzial zu. "Die sind nicht unser Maßstab, da muss man realistisch sein. Auch wenn", so der Trainer weiter, "jetzt jeder denkt, aufgrund unseres Tabellenplatzes können wir die im Vorbeigehen schlagen." Ismaning wehrte sich dagegen. Auch Memmingen und Weiden, die beiden gut gestarteten nächsten Rivalen der Großbardorfer, werden das tun. Und Oto Dietz muss sich als Verantwortlicher ein Mittel dagegen einfallen lassen.

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30.08.2004

Tobias Schweinsteiger, 22 Jahre jung, älterer Bruder des Bayernstars Bastian. Seit knapp 2 Wochen ist der Bayer nun in Lübeck und hat sich in seiner neuen Wahlheimat auch schon gut eingelebt. Richtig heimisch wird er sich natürlich erst fühlen, wenn er eine Wohnung gefunden hat, denn noch lebt Tobi in einem Hotel. Die Wohnung soll dann auch in der Nähe des Stadions sein. Weißwurst und Weißbier vermisst der 22jährige nicht. „Ich bin kein Biertrinker“, sagt er. Für einen Bayer doch eher ungewöhnlich. Vermissen tut er schon eher die Berge und natürlich seine Freundin, die in Rosenheim wohnen bleibt. Seine ersten Ballkontakte hatte er schon als kleiner Bubi. „Sobald wir laufen konnten, hat uns unser Vater einen Ball gegeben, dem wir hinterher gerannt sind“, schildert der gebürtige Rosenheimer seine ersten Erfahrungen mit dem runden Leder. Sein erster Verein war dann der FV Oberaudorf. Mit dem Profifußball hatte Schweinsteiger lange nichts am Hut, er fuhr lieber Ski und feierte dort auch seine bisher größten sportlichen Erfolge. „Ich bin für die Nationalmannschaft gefahren und habe an den Juniorenweltmeisterschaften sowie am Europacup teilgenommen. Vor zwei Jahren habe ich dann aber aufgehört“, erzählt „Schweini“. „Ich hatte dazu keine Lust mehr und habe mich mehr mit dem Fußball beschäftigt.“ In seiner Freizeit zockt der Stürmer das ein oder andere Spiel auf der Playstation und hört sehr gerne Musik. „Hip Hop und R'n'B sind meine Lieblingsrichtungen”, sagt er. Abergläubisch ist er auch. Er versucht, den Kontakt mit den Linien beim Auflaufen zu vermeiden. Abgeschaut hat er sich das bei einem Eishockeytorwart in Rosenheim. „Das habe ich in meinem damaligen Verein dann nachgemacht und wir haben für den Rest der Saison kein Spiel mehr verloren!“

Der Kontakt mit dem VfB und speziell mit Trainer Stefan Böger ist seit seinem Probetraining im Juli diesen Jahres nie abgerissen. „Als nach der Verletzung von Daniel Bärwolf nun die Anfrage kam, habe ich nicht lange überlegt und sofort zugesagt.“ Zu den zwei, drei anderen Regionalligavereinen, zu denen es losen Kontakt gab, wollte er nicht. Sein Ziel ist natürlich ein Platz in der ersten Elf. „Ich möchte mich in den Kurzeinsätzen, die sicher demnächst kommen werden, anbieten und mich für längere Einsätze empfehlen.“ Von der Mannschaft wurde er ganz unkompliziert aufgenommen und fühlt sich schon nach so kurzer Zeit voll integriert.

Zum Auftakt in Wuppertal kam er noch nicht zum Einsatz und schaute sich das Spiel von der Bank aus an. „Wuppertal ist sicher nicht sehr stark gewesen, aber wir haben uns nach dem 1:0 zu sehr hinten reindrängen lassen. Ein Ausgleich kurz vor Spielschluß ist immer unglücklich“, analysiert Schweini treffend.

Sein Lieblingsverein ist Manchester United. „Ich war vielleicht 10 Jahre alt, als mein Idol Eric Cantona bei ManU spielte. Seit dem gelten meine Symphatien diesem Verein“, erzählt der Neu-VfBer. Klar, dass es sein größter Traum wäre, einmal im Old Trafford zu spielen. Seine fußballerischen Stärken sieht er in der Schnelligkeit und im Durchsetzungsvermögen. Die eigenen Schwächen hat er im technischen Bereich ausgemacht und kann dies auch erklären. „Da fehlt mir aufgrund der Tatsache, dass ich spät mit dem Fußball angefangen habe, einfach die Grundausbildung. Aber ich arbeite dran und will mich ständig verbessern.“

Wie lebt es sich generell mit dem Namen Schweinsteiger bei so einem berühmten Bruder? „Manchmal habe ich den einen oder anderen Gegenspieler, der mich provozieren will und sagt, dass mein kleiner Bruder besser sei. Aber da muss man drüber stehen. Ansonsten gibt es eigentlich keine Probleme.“ In einer Mannschaft wird man die Brüder wohl nicht mehr sehen. „Dafür habe ich zu spät mit dem Fußball richtig angefangen als dass ich da noch heranreichen kann.“

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01.09.04
Lübeck kommt mit Schweinsteiger

Schweinsteiger heißt er ist zum Glück für den Wuppertaler SV Borussia aber "nur" der Bruder von Nationalspieler Sebastian Schweinsteiger. Im Trikot des VfB Lübeck will Tobias Schweinsteiger (22) in dieser Saison unter Beweis stellen, dass auch ihm großes Fußballtalent in die Wiege gelegt worden ist. Der 1,83 m große Stürmer, der schon einige Stationen bei unterklassigen Clubs in Bayern absolvierte, bevor er zuletzt bei Jahn Regensburg und dem FC Ismaning kickte, hofft in Lübeck auf den Durchbruch.
Am Samstag im Spiel des VfB Lübeck gegen den Wuppertaler SV Borussia (Anstoß 14 Uhr im Stadion am Zoo) könnte "Schweini" schon dabei sein. Wahrscheinlicher ist aber der Einsatz des zweiten "Last-Minute-Neuzugangs" der Norddeutschen. Der Abwehrhüne Rouven Schröder (28) vom MSV Duisburg wechselte ebenfalls zu Beginn der Woche an die Lohmühle. 1,87 m ist Schröder groß, und er absolvierte für den MSV acht Bundesligaund 48 Zweitligaspiele (vier Tore).

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28.10.2004  

VfB-Stürmer Schweinsteigers Angst vor einer OP
Lübeck - Heute sollte Tobias Schweinsteiger eigentlich zur Arthroskopie. Sein rechtes Knie bereitet dem Stürmer Probleme. "Das Innenband ist extrem locker", sagt der Stürmer. Doch Schweinsteiger verzichtet nach Absprache mit Mannschaftsarzt Dr. Ernst und dem Spezialisten Dr. Kaiser aus Großhansdorf auf den Eingriff. Stattdessen will er bis zur Winterpause durchhalten und dann entscheiden, ob eine Operation notwendig ist. "Wenn es schlimmer wird, muss ich wohl unters Messer."

Schweinsteiger hat sich die Verletzung beim letzten Heimspiel gegen den SC Paderborn zugezogen. Bei einem Zweikampf mit Devoli stürzte er und verdrehte sich das Knie. "Es war ein stechender Schmerz, und es tat höllisch weh." Weil Trainer Stefan Böger schon dreimal ausgewechselt hatte, musste Schweinsteiger bis zum Schlusspfiff durchhalten.

Wahrscheinlich fällt der 22-Jährige am Sonnabend in Herford gegen die Amateure von Arminia Bielefeld aus. Derzeit kann Schweinsteiger nur laufen ("Ich habe dabei so ein komisches Gefühl"). Täglich begibt er sich in die Hände von Masseur Karsten Peschel. Krankengymnastik, Behandlung mit Strom und Eis, das ist sein Fahrplan in den Katakomben.

Mit dem Knie hatte Schweinsteiger schon einmal Probleme. Vor dreieinhalb Jahren stürzte er bei einer Ski-Abfahrt. Damals war das Innenband angerissen. Auch der Außenmeniskus wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Folge: Vier Wochen musste Schweinsteiger aussetzen und eine Schiene tragen.

Das will der Stürmer jetzt verhindern und sich über die sechs Spiele bis zur Winterpause hinüber retten. Mit Schmerztabletten und Spritzen. Denn Böger braucht jeden Spieler - vor allen Dingen in der Offensive. Dort fällt möglicherweise auch Jacob Thomas nach einer Zerrung im Rücken aus. Mit Kapitän Daniel Bärwolf ist in den nächsten Monaten nach einer Achillessehnen-Operation sowieso nicht zu rechnen. Zudem fehlt natürlich weiterhin Keeper Carsten Wehlmann.

Immerhin konnten beim gestrigen Nachmittagstraining zwei Spieler Entwarnung geben. Torhüter Michael Frech trainierte nach seiner Erkältung wieder mit. Abends stand er sogar beim Fan-Stammtisch Rede und Antwort. Und auch Marco Laaser war dabei. Der Abwehrspieler machte jede Übung ohne Probleme mit. Kein Spur mehr von Herzrasen. Deshalb wurde er auf der Intensivstation in den Sana-Kliniken eingehend untersucht. Ohne Befund. Auch das 24-Stunden-EKG brachte keine negativen Ergebnisse. Grünes Licht also für Laaser und Frech gegen Bielefeld.

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27.11.2004

Der VfB Lübeck hat gegen den Chemnitzer FC mit 2:0 (1:0) gewonnen. Tobias Schweinsteiger (30.) brachte die Lübecker vor 3100 Zuschauern in Führung. Timo Neumann (76.) baute den Vorsprung der Hanseaten vorentscheidend aus. Durch den Sieg kletterte der Zweitliga-Absteiger in der Tabelle weiter in Richtung Spitzengruppe und liegt jetzt auf Rang vier. Chemnitz verharrt hingegen auf einem Abstiegsplatz.  

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22.Spieltag Regionalliga-Nord
Rückrunde 2004/2005
Samstag, 19.02.2005 14:00 Uhr Stadion an der Lohmühle
VFB Lübeck -   EINTRACHT BRAUNSCHWEIG   2 : 2   (1:1)

Eintracht hält Verfolger Lübeck auf Distanz
Unter Flutlicht ab 7 Uhr am Morgen des Spieltages an der Lübecker Lohmühle räumten Freiwillige das Spielfeld von Schnee und Matsch, um das Spitzenspiel der Regionalliga Nord des Tabellendritten gegen den Tabellenführer Eintracht Braunschweig stattfinden zu lassen. Fast zeitgleich machte sich eine Karawane von Eintrachtfans per Sonderzug, selbst organisierten Kleingruppen per Wochenendticket der Deutschen Bahn, Bussen und PKW's auf den Weg nach Schleswig-Holstein. Endlich wieder Live-Fussball erleben, aber das Hauptthema der Winterpause - der Wettskandal und die Manipulationen um den Schiedsrichter Hoyser - liessen in beiden Fangruppen bei jeder strittigen Entscheidung, sei es Abseits, Foul oder Nichtfoul oder Gelben Karte oder auch nicht die Emotionen höher kochen als gewohnt, so hatte der Unparteiische mit seinen Assistenten von der ersten bis zur letzten Minute einen schweren Stand. Ein tiefer aber doch gut bespielbarer Boden und beide Mannschaften schenkten sich nichts. Um jeden Zentimeter wurde im Mittelfeld gerungen und so waren gefährliche Strafraumszenen zunächst Mangelware. Der Tabellendritte muss bereits nach 10 Minuten den verletzten Neumann durch Aischmann ersetzen. Lübeck immer dann gefährlich, wenn der erfahrene Türkmen seine Mitspieler im Sturm steil schickte. Jan Tauer hatte Probleme auf der linken Seite mit seinem Gegenspieler und so kamen die Gastgeber zu einigen Freistössen, die aber nichts einbrachten. Nach einem Foul von Bick und dem folgenden Freistoss steht nach 22 Minuten Schweinsteiger im Eintrachtstrafraum frei und kann unbedrängt einschieben : 1:0 für die Gastgeber, doch der Jubel ist kaum verklungen, da bedient Patschinsky   von der rechten Seite Kuru in der Sturmmitte, der Keeper Frech keine Chance lässt : 1:1 nach 25 Spielminuten. Die Gastgeber mit etwas mehr Spielanteilen, aber für beide Mannschaften enden die Sturmbemühungen meist am gegnerischen Strafraum. 1:1 - ein gerechter Halbzeitstand.

Die tief stehende Sonne zu Beginn der zweiten Halbzeit, ein möglicher Vorteil für die Gäste. Doch nach 11 Minuten der zweiten Halbzeit ist es wiederum Schweinsteiger, der Stuckmann überwinden kann, vorausgegangen war ein Ballverlust der Eintracht im Mittelfeld. Nur 3 Minuten später scheint der Tabellenführer bezwungen, doch der Treffer zum vermeintlichen 3:1 findet wegen Abseits keine Anerkennung. Jetzt fängt die Eintracht an den Fussball zu spielen, den sie in der Vorrunde so stark gemacht hatte. Sehenswerte Kombinationen, ruhig das Spiel aufbauen und Lübeck gerät unter Druck. Drei Ecken in Folge, die aber nichts einbringen, die Eintracht stürmt und Lübeck kontert im eigenen Stadion. 71. Minute : Kuru erkämpft sich den Ball im Mittelfeld und spielt herrlich in den Lauf von Daniel Graf, der seinem Mitspieler enteilt und vollstreckt : 2:2, die Eintracht hat zum zweiten Mal ausgeglichen. Siegert, für Sümnich gekommen, jetzt gewohnt stark in der Offensive und auch Rische fügt sich gut in die Eintrachtelf ein. Graf und Kuru mit weiteren Chancen für die Eintracht, Schweinsteiger und Thomas für die Lübecker sorgen jeweils noch für Gefahr für das gegnerische Tor doch am Ende hat die Eintracht einen wichtigen Auswärtspunkt erkämpft. , die Eintrachtspieler streifen zunächst diese T-Shirts über, um sie dann als Dank an die Fans weiter zu geben. Lübeck, Osnabrück, St. Pauli und Paderborn sind sicherlich die schwersten Auswärtsaufgaben der 16 Restpartien dieser Saison, die Station in der Hanse- und Marzipan hat die Eintrachtmannschaft gemeistert - selbst einen Punkt gewonnen und den 5-Punkteabstand gegenüber Lübeck gewahrt. Wichtig ist, dass gegen die vermeintlich leichten Gegner die nötigen Punkte eingefahren werden. Dem Auswärtspunkt müssen jetzt 3 Heimpunkte gegen den Chemnitzer FC, der als Tabellen 16. auch jeden Zähler braucht, folgen. Noch 15 Endspiele, dann könnte der Traum der Eintrachtfans zur Realität werden.....   .

VFB Lübeck :
Frech, Schröder, Thorwart, Mbidzo (Bärwolf), Dogan (Zimmermann), Laaser, Möckel, Neumann (Aischmann), Türkmen, Schweinsteiger, Thomas.

Zuschauer : 9.300
Tore : 1:0 Tobias Schweinsteiger (22.), 1:1 Kuru (25.), 2:1 Schweinsteiger (56.), 2:2 Graf (71.)

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01.04.2005

Im Norden ist der VfB Lübeck näher an die Aufstiegsplätze herangerückt. Die Hanseaten gewannen beim VfL Osnabrück mit 2:0 (1:0). Vor 12.000 Zuschauern schoss Tobias Schweinsteiger (14./54.) beide Tore. Der Stürmer sah in der 77. Minute ebenso die Gelb-Rote Karte wie sein Mitspieler Christian Möckel (74.). Beide wurden wegen wiederholten Foulspiels des Feldes verwiesen.

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26. April 2005  

Lübecker Jubel: Der VfB steht wieder an der Spitze der Tabelle  

Durch einen 2:1 (1:1)-Erfolg in einem Nachholspiel der Fußball-Regionalliga Nord vom 25. Spieltag bei den Amateuren von Hertha BSC Berlin hat Zweitliga-Absteiger VfB Lübeck die Tabellenführung erobert.

Die Mannschaft von Trainer Stefan Böger liegt nun mit 60 Punkten einen Zähler vor dem SC Paderborn.

Tobias Schweinsteiger brachte den VfB in der zehnten Minute in Führung, Kevin Boateng (44.) glich noch vor der Pause für die Gastgeber aus.

Riza Karadas erzielte nur zwei Minuten nach seiner Einwechselung den Siegtreffer (79.) für den VfB.

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04.05.2005

Schweinsteiger an der Ostseeküste
Bastian Schweinsteiger nutzte die freien Tage, um gemeinsam mit Freundin Daniela seinen älteren Bruder Tobias in Lübeck zu besuchen. Der 23-Jährige stürmt seit September letzten Jahres für den Nord-Regionalligisten VfB Lübeck und erzielte bislang elf Treffer. Neben einer Sightseeing-Tour durch den Lübecker Hafen schaute der 20 Jahre alte Bayern-Profi seinem Bruder auch beim Training zu.

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31.05.2005

VfB Lübeck : Die Schleswig-Holsteiner haben ohne Frage das schwierigste Finalspiel zu bestreiten. Der VfB muss beim Chemnitzer FC antreten,und die Sachsen benötigen selbst noch jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Dass die Lübecker überhaupt bis zum Schluss um den Wiederaufstieg kämpfen würden, darf sicherlich als große Überraschung gewertet werden. Der VfB stand nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga vor einem totalen Neuaufbau, den Trainer Stefan Böger (für Dieter Hecking) aber mit Bravour meisterte. Die Marzipanstädter bewiesen dabei ein glückliches Händchen mit den Neueinkäufen. Tobias Schweinsteiger, Bruder von Nationalspieler Sebastian, kam vom FC Ismaning und fühlte sich im hohen Norden gleich pudelwohl. Der Bayer erzielte elf Tore. Besser traf nur Mittelfeldmann Markus Kullig mit 14 Toren, davon zwölf verwandelte Elfmeter.

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6. August 2005

Deutliche Siege für Lübeck und St. Pauli

In der Regionalliga Nord konnten der VfB Lübeck und der FC St. Pauli auch am dritten Spieltag als einzige Vereine ihre weiße Weste behalten. Während Spitzenreiter Lübeck die Reserve des 1. FC Köln 4:1 (2:1) besiegte, gewann der FC St. Pauli beim Aufsteiger Kickers Emden 4:0 (2:0).

Für Lübeck trafen Enrico Neitzel (6.), Daniel Bärwolf (28.) sowie der eingewechselte Tobias Schweinsteiger mit einem Doppelpack (74./81.). Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Alaattin Tosun in der 20. Minute per Foulelfmeter. Für St. Pauli trugen sich Thomas Meggle (5./75.), Sebastian Wojcik (43.) und Macrel Eger (56.) in die Torschützenliste ein. Michel Mazingu verschoss zudem einen Foulelfmeter (77.). Die Emdener Markus Unger (wegen groben Foulspiels Rot) und Hannes Wilking (wegen Meckerns Gelb-Rot) mussten frühzeitig vom Platz.

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07.08.05

Bei Kultklub St. Pauli stehen nach drei Spieltagen in der Regionalliga Nord die Zeichen auf Aufstieg. Mit neun Punkten und 6:0 Toren liegen die Hanseaten auf dem zweiten Tabellenrang. Vor St. Pauli steht der VfB Lübeck.  
Während Lübeck nach seinem 4:1 (2:1)-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Köln bereits zehn Tore auf seinem Konto hat, wahrten die Hamburger beim 4:0 (0:2)-Erfolg beim Aufsteiger Kickers Emden ihre "weiße Weste" auch in der Abwehr und sind ebenso wie der Tabellenfünfte Holstein Kiel, der bei Bayer Leverkusen II 1:0 (1:0) gewann, noch ohne Gegentor.

"Die Leistungen meiner Mannschaft in den ersten drei Spielen nötigen mir Respekt ab", meinte Lübecks Trainer Stefan Böger, "sie bietet herzerfrischenden Fußball. Das wollen unsere Fans sehen." Gleich zwei Treffer erzielte der eingewechselte Tobias Schweinsteiger (74./81.), der ältere Bruder des Münchner Nationalspielers Bastian Schweinsteiger.

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Schweinsteiger-Festival beim 4:0 (1:0) in Pansdorf. Und: Timo Neumann ist zurück!

06.09.05

Zum Halbfinale des Bezirkspokals beim Bezirksoberligisten TSV   Pansdorf trat der VfB überwiegend mit den Spielern an, die in der Meisterschaft nur wenig Spielpraxis sammeln. Und die spielten zunächst sehr engagiert auf. Nach nur vier Minuten traf Markus Kullig (hat allerdings schon mehr Spielpraxis) mit einem 20m Schuss die Latte, vier Minuten später scheiterte Tobias Schweinsteiger aus 5m mit dem Kopf nur knapp. Riza Karadas zeigte sich wenig später zu unentschlossen und ließ in der 11. Minute ebenso eine Chance verstreichen wie in der 32.
Mit zunehmender Spieldauer ließ der Elan der Grünweißen aber nach und der Ball lief längst nicht so rund wie erhofft. Die Pansdorfer kamen dennoch nur einmal in der ersten Halbzeit halbwegs gefährlich vor das VfB-Tor, aber Weiss vergab aus 16m (15.). Auf der anderen Seite scheiterte Artur Zimmermann bei einem Alleingang erst am letzten Pansdorfer (29.). So war es nicht verwunderlich, dass eine Einzelaktion herhalten musste, um die Führung für den VfB zu erzielen. Tobias Schweinsteiger traf aus 12 Metern ins rechte Torwarteck zum 0:1 (34.). In der 42. Minute hatte er sogar die Chance zur Ergebnis Verbesserung, wurde aus kurzer Distanz jedoch abgeblockt, im Nachschuss scheiterte Kai Hesse. Glück hatte der Pansdorfer Jonas, als sein Foul außerhalb des Strafraums gesehen wurde (45.). So kam er um die zweite gelbe Karte herum, für den VfB blieb nur ein Freistoß von der Strafraumgrenze.
Nach dem Wechsel dann Timo Neumanns langersehntes Comback. Nach mehrmonatiger Verletzungspause wirkte er erstmalig wieder im Team mit. Willkommen zurück, Timo!
Der VfB behielt zwar die Oberhand, ohne jedoch zu glänzen. Immer wieder war es Tobias Schweinsteiger der für Gefahr vor dem Ostholsteiner Tor sorgte. Zweimal blieb ihm noch der Erfolg versagt, so traf er in der 49. Minute nur den Pfosten und schaffte es 120 Sekunden später aus 4m am Tor vorbei zuschießen, aber nach einer guten Stunde war es dann soweit: Wieder mit einer Einzelaktion erzielte er   aus kurzer Distanz das 0:2. Das war die Vorentscheidung.
Anschließend gab es weitere Tormöglichkeiten (Schweinsteiger 72., Rump 75., Hesse 83.), es dauerte aber bis zur 86. Minute ehe Tobias Schweinsteiger seinen Torhunger mit dem 0:3 weiter stillen konnte. Aber weil er noch hungrig war, setzte er nach einem Hirsch-Freistoß in der 88. Minute per Kopf noch einen drauf und besorgte den 0:4 Endstand, der den Einzug ins Finale des Bezirkspokals bedeutet.
Gegner ist dort am Mittwoch, 14. September, der Verbandsligist SV Henstedt-Rhen, der in der Vorsaison alle VfB Pokalträume beendete.

TSV Pansdorf: Schütt - Jonas (46. Teschke), Sebelefski, Kähler, Putzier (53. Lüthje), Williams, Zeh, Wiggert (38. Schlichte), Weiss, Junker, Jaacks

VfB Lübeck: Gommert - Laaser, Aischmann, Rump, Streit - A. Zimmermann, Kullig (46. Neumann), Hesse - Thomas (64. Hirsch), Schweinsteiger, Karadas

Tor:
0:1 Schweinsteiger (34.)
0:2 Schweinsteiger (61.)
0:3 Schweinsteiger (86.)
0:4 Schweinsteiger (88.)

Gelbe Karten:
Jonas (19.)
Junker (45.)
Schlichte (88.)
Karadas (90.)

Zuschauer: ca. 600

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Das Pokalwunder blieb aus
Endspiel: VfB Lübeck und SV Henstedt-Rhen begeisterten 370 Zuschauer. Der Regionalliga-Spitzenreiter revanchierte sich für die im letzten Jahr erlittene 0:1-Schlappe mit einem 3:0-Sieg.

Wie es aussieht, wenn Jens Martens Fußball "lebt", konnten die 370 Zuschauer des Bezirkspokal-Endspiels gegen den Regionalliga-Tabellenführer VfB Lübeck hervorragend beobachten. Der Coach des Verbandsligisten SV Henstedt-Rhen saß während der 90 Minuten nicht einmal auf der Trainerbank, sondern tigerte statt dessen aufgeregt am Spielfeldrand des Ulzburger Beckersberg-Stadions hin und her.

Wie es um seine Elf in den verschiedenen Phasen der Partie bestellt war, ließ sich an Martens' Körpersprache wunderbar ablesen: Der 49 Jahre alte Pädagoge ballte die Faust, wenn ein Rhener den klar favorisierten Hansestädtern ein Schnippchen schlagen konnte, machte wegwerfende Handbewegungen, wenn einer der Seinen eine Flanke ins Nirgendwo schlug und sparte nicht mit Anfeuerungsrufen, wenn sein Team in Bedrängnis geriet.

Das Engagement ihres Übungsleiters machten sich die Spieler zu Eigen und boten eine in fast allen Belangen hervorragende Leistung, die den Zwei-Klassen-Unterschied zeitweise komplett verwischte. Einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, ansonsten hätten sie die Truppe von VfB-Trainer Stefan Böger, die sich durch einen 3:0 (1:0)-Sieg letztendlich verdient für das 0:1-Pokalaus gegen den SVR im letzten Jahr revanchierte, durchaus in arge Bedrängnis bringen können.

Wie ernst Böger die Angelegenheit nahm, zeigte sich an der Aufstellung des Drittligisten, die gegenüber dem 1:0-Punktspielsieg bei Kickers Emden am vergangenen Sonnabend nur auf zwei Positionen verändert wurde. Dementsprechend groß war der Druck, dem der SV Henstedt-Rhen gleich in der Anfangsphase ausgesetzt war.

Die erste Chance der Gäste, einen Kopfball von Tobias Schweinsteiger in der 4. Minute, konnte Schlußmann Daniel Jeschke noch entschärfen. Gegen die zweite Möglichkeit der Gäste war er in der 6. Minute dann aber machtlos. Kai Hesse schloß ein Solo von der Mittellinie mit dem Führungstreffer ab, weil Benjamin Bach und Thomas Vogel den VfB-Angreifer nicht vom Ball trennen konnten. Da sich die Mannschaft von der Lohmühle danach, abgesehen von einem gut getretenen 18-Meter-Freistoß von Dietmar Hirsch, aber auf das Verwalten des Spielstandes verlegte, eroberte der Underdog mehr und mehr Spielanteile.

Ihre beste Phase hatten die Platzherren in den ersten 20 Minuten nach dem Seitenwechsel, als sie sich vier hochkarätige Torchancen erspielten. Doch zum Leidwesen der SVR-Fans brachten Dominik Angsten (51.), Kay Reining (54. und 57.) und Sven Günther (62.) die Kunstlederkugel nicht im Kasten der Hanseaten unter. Vielleicht klappt das am Sonntag um 15 Uhr besser, wenn die Martens-Schützlinge bei der zweiten Vertretung des VfB zum Verbandsliga-Punktspiel zu Gast sind . . .

Tore: 0:1 Hesse (6.), 0:2 Hesse (75.), 0:3 Schweinsteiger (82.).

SV Henstedt-Rhen: Jeschke - Czech, Vogel (85. Hermberg), Danylow - Homp, Ebeling - Bach (70. Schau), Nadler, Angsten - Reining, Günther.

VfB Lübeck: Frech - Laaser (74. Rump), Schröder, Dogan, Türkmen - Mbidzo, Hirsch (65. Streit), Möckel, Thomas - Hesse, Schweinsteiger.

erschienen am 16. September 2005

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Lübeck weiter Erster
21.09.05

Tabellenführer VfB Lübeck hat in der Fußball-Regionalliga Nord den Abstand auf seine direkten Konkurrenten gewahrt. Die Hanseaten kamen am Mittwochabend in letzter Minute zu einem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf. Tobias Schweinsteiger (90+3) erzielte den «Treffer des Tages».

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Schweinsteiger erlöst den VfB Lübeck

22.09.2005

Tabellenführer VfB Lübeck hat in der Regionalliga Nord den Abstand auf seine direkten Konkurrenten gewahrt.

Die Hanseaten kamen in letzter Minute zu einem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf. Tobias Schweinsteiger (90+3) erzielte den Treffer des Tages. Die Verfolger treten trotz ihrer Siege auf der Stelle: Rot-Weiß Essen gewann 2:1 gegen Carl Zeiss Jena. Allerdings brauchte der Zweitliga-Absteiger eine lange Anlaufzeit, um sich im Duell mit der auswärtsstärksten Mannschaft der Liga drei Punkte zu sichern.

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24.10.2005

Tobias Schweinsteiger pausiert bis Saisonende

Stürmer Tobias Schweinsteiger vom Fußball- Regionalligisten VfB Lübeck fällt vermutlich bis zum Saisonende aus. Der Stürmer erlitt in der Partie gegen Hertha BSC II (3:1)
einen Kreuzbandriss sowie Knorpel- und Meniskusschäden im linken Knie.Das ergab eine
medizinische Untersuchung bei Nationalmannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Der
Vertrag von Schweinsteiger, der im August 2004 aus der Bayernliga vom FC Ismaning an
die Lohmühle wechselte, läuft im Sommer aus.

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24. Oktober 2005
Polizei beim Bayern-Training und Drama um "Bastis" Bruder Tobias      

Auch wenn der "Basti" versucht, sich in diesen Tagen und Wochen, in denen es nur Samstag-Mittwoch-Samstag-Rhythmus gibt, ausschließlich auf Fußball und den FC Bayern zu konzentrieren, fällt ihm dies derzeit schwer. Der Grund: Sein älterer Bruder Tobias, 23-jähriger Amateurspieler vom VfB Lübeck, zog sich am Wochenende beim 3:1-Sieg gegen die Amateure von Hertha BSC Berlin (siehe Foto Mitte im grünen Trikot) einen Kreuzbandriss im Knie zu und wurde bereits in einer Augsburger Klinik operiert. Bastian und Bayerns Vereinsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt hatten hier geholfen und sofort einen OP-Termin bekommen. "Der Tobi steckt das weg", sagt der Bastian, "der ist nach sechs Monaten Verletzungspause wieder da und wird auch eines Tages Bundesligaspieler werden so wie ich. Ich drücke ihm ganz fest die Daumen." Keine Frage: Der "Basti" ist ein echter Bruder.

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Traurige Gewissheit: Tobias Schweinsteiger fällt mit Kreuzbandriss lange aus!

24.10.2005

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Abschließende Untersuchungen am Montag ergaben, dass sich Tobias Schweinsteiger im Regionalligaspiel gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC Berlin am vergangenen Samstag einen Kreuzbandriss zugezogen hat. In einem relativ harmlosen Zweikampf verdrehte sich Schweinsteiger das Knie und musste vom Platz getragen werden. Tobias wird dem VfB für mindestens sechs Monate fehlen.

Der VfB Lübeck und seine Fangemeinde senden Tobias Schweinsteiger auch auf diesem Wege die besten Genesungswünsche und freuen sich schon jetzt auf den Tag, an dem die Nummer 33 wieder für die Grünweißen auf Torejagd gehen kann. Kopf hoch, Tobi!

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30.10.2005
Gegoogelt: Das sind die 50 wichtigsten Lübecker

Lübeck - Wer ist wichtig? Und wie lässt sich das messen? Ganz einfach: Man nehme das inzwischen wichtigste Medium der Welt, das Internet. Und schmeiße die anerkannt beste Suchmaschine an.

Lesen Sie unsere Google-Rangliste für Lübecks Prominenz.

1. GÜNTER GRASS
Schriftsteller, 779 000 Treffer

2. SABINE MEYER
Klarinettistin, 88 933 Treffer

3. BJÖRN ENGHOLM
Ex-Ministerpräsident, 82 100 Treffer

4. MATHIEU CARRIERE
Schauspieler, 69 500 Treffer

5. GÜLCAN KARAHANCI
Viva-Moderatorin, 47 600 Treffer

6. ANTJE BUSCHSCHULTE
Schwimmstar, 45 400 Treffer

7. CHARLOTTE KERNER
Schriftstellerin, 40 100 Treffer

8. JÖRG WONTORRA
Fernsehmoderator,29 200 Treffer

9. BERND SAXE
Lübecker Bürgermeister, 25 400 Treffer

10. Wolfram Eicke, Schriftsteller, 16 700 Treffer

11. Tobias Schweinsteiger, Stürmer beim VfB Lübeck, 14 100 Treffer

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01.03.2006

Raus aus der Tiefebene
Der eine Club hat Schweinsteiger unter Vertrag, der andere war Deutscher Meister und der dritte ist Weltpokalsiegerbesieger. VfB Lübeck, Holstein Kiel und der FC St. Pauli rangeln in der Regionalliga Nord um den Aufstieg. Nur die Zweite Liga kann die Klubs retten

...
Davon kann man beim VfB Lübeck nur träumen. "Wir haben heute 6400 Zuschauer im Schnitt, als ich anfing, waren es 3000", sagt Stefan Böger, dessen Vertrag unlängst verlängert wurde. Der ehemalige Nachwuchstrainer des FC Hansa Rostock und des Hamburger SV hat den Verein schon ein Jahr früher als geplant auf Zweitligakurs gebracht. Und das obwohl der einzig prominente Spieler Tobias Schweinsteiger seinen Bekanntheitsgrad seinem Bruder Sebastian verdankt. Und Böger weiß, dass die Konkurrenz in der Winterpause nachgelegt hat.

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22.03.2006
Lübeck: Willkommen im Aufstiegsrennen

Es war eine Szene mit Symbolcharakter. Während sich die Spieler des VfB Lübeck nach dem 2:1-Sieg im Regionalliga-Spitzenspiel von ihren Fans feiern ließen, fielen sich VfB-Coach Stefan Böger und Wirtschaftsratmitglied Matthias D. Kampmann vor Freude in die Arme. Dabei verbindet die beiden Protagonisten nicht allzu viel. Vor allem nach der "Nicht-Weiter-Beschäftigung" von Co-Trainer Marco Grote herrschte zwischen Böger und Kampmann lange Missstimmung. Doch alle Ungereimtheiten waren am Dienstagabend plötzlich vergessen. Und zurückschauen, das wollen die Schleswig-Holsteiner auf keinen Fall. Schon gar nicht nach dem wichtigen Erfolg, der die Grün-Weißen wieder auf den Aufstieg in die Zweite Liga hoffen lässt. "Ich denke, dass wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren. Wir haben beim Gegentor einmal gepennt, ansonsten war es aber ein couragierter, engagierter und williger Auftritt der Mannschaft. Man hat uns regelrecht die Spielfreude angesehen, so kann es weitergehen", freute sich VfB-Torwart Michael Frech.

Gänsehaut bei Schweinsteiger-Comeback
Die Lübecker liegen nur noch zwei Zähler hinter einem Aufstiegsplatz. Die Kiez-Kicker (45) weisen mittlerweile als Tabellenfünfter fünf Punkte Rückstand auf Rang zwei auf, den Holstein Kiel (50) einnimmt. Grund genug, für Abwehr-Ass Rouven Schröder auch am Mittwoch noch mit einem breiten Lächeln die Partie Revue passieren zu lassen: "Wir hatten uns so auf das Spiel gefreut. So oft spielen wir ja nicht vor 15.000 Zuschauern. Wir waren der verdiente Sieger, haben mehr Fußball gespielt als St. Pauli. Für unseren Verein ist das eine Riesensache, dass wir gewonnen haben. Als das 2:1 fiel, hätte ich alle umarmen können - einfach toll." Eine Gänsehaut bekam auch Tobias Schweinsteiger. Der Bruder des Bayern-Profis feierte genau 150 Tage nach seinem Kreuzbandriss ein furioses Comeback im VfB-Trikot. In der 81. Minute eingewechselt, legte er fünf Minuten später das entscheidende 2:1 durch Christian Möckel auf. "Es war so, wie ich es mir erwünscht oder erträumt hatte. Das ist ein Super-Gefühl, besonders vor dieser Kulisse von 15.000 Fans. Das ist genau das, was ich vermisst habe. Zwei Siege in Folge - so kann es weitergehen", sagte Schweinsteiger zur NDR 1 Welle Nord.

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02.04.2006

Je zwei Tore von Deniz Dogan und Tobias Schweinsteiger besiegelten den 4:0-Erfolg Lübecks gegen Oberhausen und deren Vorrücken auf Rang drei.

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14.04.2006

VfB Lübeck: Nach der guten Leistung beim Wuppertaler SV bietet sich Tobias Schweinsteiger für die Startelf beim Spiel gegen Bayer Leverkusen II an (Samstag, 14.00 Uhr an der Lohmühle). Nach auskurierter Verletzung (Oberschenkelverhärtung) könnte auch Abwehrspieler Timo Neumann in den Kader aufrücken.

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15.04.2006

Tag des Unentschiedens in der Regionalliga

Der VfB Lübeck ist der große Gewinner des 32. Spieltages in der Regionalliga Nord. Von 14 aktiven Teams fuhren am Samstag einzig die Lübecker drei Punkte ein.

So gab es auch im Topspiel zwischen dem FC St. Pauli und Holstein Kiel keinen Sieger. Nach dem Führungstreffer von Kiels Michael Niedrig (15.) markierte Sven Boy per Eigentor den 1:1-Ausgleich für die Hausherren (45.), mit dem es in die Halbzeit ging. Nachdem Jens Scharping das Millerntor in der 80. Minute in einen kollektiven Freudentaumel versetzte, drückte Sven Boy nur drei Minuten später den Ball zum 2:2 (1:1)-Endstand über die Linie.

Große Hoffnungen auf den Aufstieg kann sich damit wieder der VfB Lübeck machen. Die Hanseaten fuhren einen ungefährdeten 3:0 (1:0)-Sieg gegen Bayer Leverkusen II ein. Schon nach elf Minuten netzte Tobias Schweinsteiger zur VfB-Führung ein, Leverkusens Timo Röttger erhöhte nach der Pause per Eigentor (53.) zum 2:0. Den 3:0-Endstand machte Kai Hesse perfekt (58.)

In der Tabelle rangiert Kiel nun mit 59 Punkten weiter auf Platz zwei, gefolgt von Carl Zeiss Jena (58), Lübeck (56) und St. Pauli (53). Allerdings haben Kiel und St. Pauli schon 30 Matches absolviert, Jena erst 28, Lübeck 29.

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20.04.2006
St. Pauli hat drei Stürmer im Visier

Noch stehen für den FC St. Pauli in dieser Saison fünf Ligaspiele auf dem Programm. Die Motivation dürfte dem einen oder anderen Profi dabei sicherlich nicht ganz leicht fallen, das Saisonziel Aufstieg wurde bereits verfehlt. Die Köpfe sind leer, wie das auf dem Rasen aussieht, wurde beim 1:1 gegen Hertha II jüngst unter Beweis gestellt.

Auch wenn die Saison aus sportlicher Sicht gelaufen ist, steht für etliche Spieler in den verbleibenden Partien allerdings noch jede Menge auf dem Spiel. Es geht um ihre Zukunft. Nach der Saison werden einige Akteure den Verein verlassen müssen. Handlungsbedarf gibt es vorallem in der Offensive. Der Kiez-Klub braucht dringend einen richtigen Torjäger. Die beiden Stürmer Felix Luz (sechs Treffer) und Sebastian Wojcik (4) konnten dieser Rolle nicht gerecht werden.

Sportchef Holger Stanislawski hat eine Liste mit 20 bis 25 Kandidaten zusammengestellt, zahlreiche Gespräche wurden bereits geführt. Zum Kreis der Auserwählten gehören unter anderem auch Tobias Schweinsteiger (Lübeck), Thomas Reichenberger (Osnabrück) und Nico Patschinski (Ahlen). Die Verträge von Reichenberger (31) und Schweinsteiger (24) laufen aus, Patschinski (29) steht beim stark abstiegsgefährdeten Zweitligisten noch bis 2007 unter Vertrag. "Alle drei sind Spieler, die für uns höchstinteressant sind. Ein konkretes Angebot haben wir allerdings noch nicht abgegeben", sagt Stani, der sich die größten Chancen bei Schweinsteiger ausrechnet. Ein Wechsel dürfte jedoch nur klappen, wenn Lübeck ebenfalls den Aufstieg in Liga zwei verpasst.

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17.05.2006
Braunschweig: Bruder des Nationalspielers kommt aus der Regionalliga Nord

Eintracht holt Tobias Schweinsteiger
Tobias Schweinsteiger, Bruder von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, wechselt zur kommenden Saison in die Zweite Bundesliga.

Der 24-Jährige spielt derzeit noch beim Regionalligist VfB Lübeck und mischte mit dem Verein bis zuletzt im Rennen um den Aufstieg mit. Trotz eines Kreuzbandrisses in der laufenden Spielzeit und einer Pause von vier Monaten und 29 Tagen absolvierte der Offensivspieler bislang 20 Einsätze und erzielte sieben Tore. In Lübeck steht er seit 2004 unter Vertrag, in Braunschweig erhält der Bruder des Nationalspielers einen Zweijahreskontrakt.

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Bastian Schweinsteiger: Mein +10-Team
09. Juni 2006

Als Erstes würde ich Markus Grunberger als meinen Torwart wählen. Wir haben ziemlich lange zusammen in der B-Mannschaft von Bayern gespielt, und ihn würde ich lieber zwischen den Pfosten sehen als irgendjemand anderen.

Als Linksverteidiger würde ich, ob Sie es glauben oder nicht, Michael Rensing aufstellen. Obwohl er ein exzellenter Torhüter und bei Bayern die Nummer zwei hinter Oliver Kahn ist, ist er auch ein sehr guter Feldspieler. Wenn wir bei Bayern im Training Alt gegen Jung spielen, macht es immer großen Spaß, mit ihm zusammen zu spielen.


Für die Innenverteidigung würde ich Lucio und Alessandro Nesta auswählen. Lucio ist natürlich ein weiterer meiner Mannschaftskollegen bei Bayern, und ich kenne ihn sehr gut, während Nesta bei Mailand und Italien bewiesen hat, wie schwer es ist, gegen ihn zu spielen. Beide sind überragend in der Luft, und ich halte sie beide für großartige Verteidiger.
Mein rechter Außenverteidiger kann nur Willy Sagnol sein, weil er ein sehr professioneller Spieler ist. Ich persönlich glaube, dass viele Spieler ihn unterschätzen, aber ich kann Ihnen versichern, dass er ein weit besserer Fussballer ist, als viele Leute denken.

Im zentralen Mittelfeld wäre Patrick Vieira der perfekte Mann für den Anfang. Er spielt so stark, dass es mit ihm in der Mannschaft so ist, als hätte man einen Mann mehr. Außerdem ist er sehr erfahren auf höchstem Niveau und könnte den anderen Spielern wertvolle Unterstützung geben.

Neben Vieira würde ich einen weiteren Franzosen aufstellen, Zinedine Zidane, den zweifelsohne besten Mittelfeldspieler der Welt. Es wäre fantastisch, in einer Mannschaft mit ihm zu spielen, eine wirkliche Ehre.

Auf der rechten Mittelfeldseite müsste auf jeden Fall David Beckham stehen. Er schlägt überragende Flanken und kann ein Spiel mit einer Standardsituation entscheiden, deshalb wäre es super, ihn in meinem +10-Team zu haben. Außerdem ist er ein echt cooler Typ. Für die Position des ersten Mittelstürmers kann ich mich wirklich nicht zwischen Lukas Podolski und Roy Makaay entscheiden. Roy ist ein brillanter Vollstrecker mit einer beeindruckenden Bilanz im Abschluss, aber ich bin sicher, dass Lukas eines Tages genauso groß sein wird wie Roy heute. In seinem jungen Alter kann er schon ziemlich gut mit den Besten mithalten, und ich bin sicher, dass er es bis ganz nach oben schaffen wird.

Zur Komplettierung meiner perfekten Mannschaft würde ich meinen Bruder Tobias Schweinsteiger auswählen. Es ist mein Traum, mit ihm zusammen in der Bundesliga zu spielen, und ich glaube, dass das eines Tages auch passieren wird. Er spielt seit einer Weile beim VFB Lübeck in der dritten Liga, aber ich glaube wirklich, dass er es in die erste Liga schaffen wird, um dann eines Tages hoffentlich neben mir zu spielen.

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Mittwoch, 19.07.2006

Tobias Schweinsteiger: Spät gestartet, jetzt gibt er Gas
Neuzugang soll in Eintrachts Offensive für mehr Schwung und Aggressivität sorgen


MARIENFELD. Erst vor vier Jahren entschloss sich Tobias Schweinsteiger, sein Glück im Fußball zu versuchen. "Damals dachte ich, in der Regionalliga zu spielen wäre cool", erklärt der 24-Jährige. Jetzt geht er mit Eintracht Braunschweig in seine erste Zweitligasaison.

Der Neuzugang vom VfB Lübeck soll in der Offensive für mehr Schwung und Aggressivität sorgen. Er ist sowohl im Sturm als auch hinter den Spitzen einsetzbar. Schweinsteiger: "Eigenlicht ist es mir egal, welche der beiden Positionen ich spiele. Mein Ziel ist es, zunächst einmal richtig fit zu werden und meine Leistung zu bringen, um beim Saisonauftakt gegen den SC Paderborn im Kader zu sein, eventuell sogar von Anfang an zu spielen."

Bisher habe es keinerlei Probleme gegeben, sich in die sehr nette und fußballerisch sehr gute Mannschaft einzufügen. Im Training verlange Trainer Michael Krüger den Spielern alles ab.

"Ich trainiere quasi seit meiner Kreuzband-Operation Ende Oktober durch, hatte mir zwischenzeitlich noch eine Wadenverletzung zugezogen." Beide Verletzungen beeinträchtigen ihn jedoch nicht mehr.

Die Entscheidung für den Fußball fiel, als er in der Bezirksliga kickte: "Das Training und die Spiele haben mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir gesagt habe, probier‘ es doch einfach mal. Da ich zwischen dem 14. und 20. Lebensjahre wenig gespielt habe, ist noch viel Potenzial vorhanden, und ich merke die Fortschritte deutlich."

Anders als sein jüngerer Bruder Sebastian, Nationalspieler in Diensten des FC Bayern München, hatte sich Tobias bis zum 20 Lebensjahr mehr dem Skifahren verschrieben und wurde dreimal deutscher Vize-Meister.

Und genau darin sieht er den Unterschied zu seinem berühmten Bruder: "Basti hat mit 14 Jahren mit dem Skifahren aufgehört. Für mich war bis vor vier Jahren Fußball noch nebensächlich. Das unterscheidet uns. Daher gibt es auch überhaupt keinen Druck von Haus aus. Basti weiß, dass es für mich ein Riesenerfolg ist, wenn ich zweite Liga spiele."

Für die Eintracht hätten dabei viele Gründe gesprochen. Unter anderem das Erlebnis, vor der stets großen blau-gelben Kulisse an der Hamburger Straße zu spielen. Aber auch die Ex-Eintracht-Spieler Jacob Thomas und Michel Mazingu hätten ihm den Traditionsverein wärmstens empfohlen.

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01.08.2006
Vergleich mit Schweini nervt

Na klar, auf seinen kleinen Bruder wird er ständig angesprochen. Schließlich gehörte dieser doch im Sommer zu Klinsis WM-Helden. Tobias Schweinsteiger, Neuzugang von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig, „nervt es langsam ein klein wenig”. Er will stattdessen selbst für positive Schlagzeilen sorgen.
Ernsthaft Fußball spielt der ältere Schweinsteiger erst seit vier Jahren. „Vorher habe ich mich ab und zu mit ein paar Kumpels zum Bolzen im Park getroffen und in der Bezirksliga vielleicht zehn Spiele pro Jahr gemacht.” Auch eineinhalb Jahre im Nachwuchs des damaligen Bundesligisten SpVgg Unterhaching waren für ihn mehr Ausgleichssport.
Denn: Schweinsteiger hatte in einem anderen Sport Fuß gefasst, gehörte zur Nachwuchselite der Alpin-Skifahrer. Damit verdiente er seinen Lebensunterhalt. „Das war schon ein hartes Brot, was das Training angeht. Aufwand und Intensität sind höher als beim Fußball.”
Nach einer Junioren-WM folgte der Wechsel. „Beim Ski musst du schon unter die besten Zehn kommen, damit du davon leben kannst”, berichtet der 24-jährige Bayer. Also versuchte er’s mit seiner zweiten Leidenschaft, dem Fußball. Ausgerechnet im hohen Norden, beim VfB Lübeck, machte er seit 2004 durch starke Leistungen auf sich aufmerksam und traf auch gegen die Eintracht – in einem Spiel gleich zweimal .
Es folgten mehrere Anfragen, ehe es diesen Sommer mit dem Wechsel klappte. „Ich wusste, dass die hier eine gute Truppe und viele Zuschauer haben.” Eigentlich sah er die Regionalliga-Zeit in Lübeck als „das Maximum”. Nun wartet allerdings die 2. Liga.
Im kommenden Winter will er wieder auf zwei Brettern schneebedeckte Abhänge herunterfahren. „Ich habe inmeinem Vertrag nichts von einem Verbot gelesen…” Zuvor will er in der 2. Liga erst mal ein paar Gegner wie Slalomstangen stehen lassen…

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